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Migration - Emigration - Immigration - "Remigration" (?)

Das lateinische Wort „migrare“ bedeutet wandern. Und die Menschen wandern tatsächlich vom Beginn der Geschichte an. Die Bibel ist voll von derartigen Geschichten. In der Völkerwanderungszeit zwischen Spätantike und früher Neuzeit hat sich dieses Phänomen geradezu institutionalisiert. Man verließ die Heimat in der Hoffnung auf eine bessere, aber immer ungewisse Zukunft. Das gilt auch für Deutschland. Im Mittelalter brachen von hier Hunderttausende im Zuge der Ostkolonisation auf, um jenseits von Oder und Neiße Städte zu gründen und sich dauerhaft niederzulassen. Später dann die Auswanderung von Millionen in das „Gelobte Land“, Amerika. Aber es gab immer auch westfälische Wanderarbeiter*innen, Grenzgänger*innen nannte man sie, die sich für wenig Geld verdingten oder arme Heuerlinge, die sich für den Wal- oder Heringsfang anwerben ließen. Im Gegenzug kamen Einwander*innen ins Land, beispielsweise aus Südeuropa oder aus der Türkei. Heute werden Wahlen oft durch das Thema Migration entschieden, besonders wenn Menschen Angst vor Überfremdung oder Kontrollverlust haben. Neu und höchst brisant ist die von Rechtsradikalen ins Gespräch gebrachte „Remigration“, was nichts anderes bedeutet als Ausweisung – also Vertreibung. Über all dies soll und will dieser Vortrag informieren!

Status: Plätze frei

Kursnr.: 262V1590

Beginn: Di., 03.11.2026, 19:00 - 21:00 Uhr

Termine: 1

Kursort: Glashaus, RaumZeit (ehemals Bistro im Glashaus)

Gebühr: 5,00 €


Datum
03.11.2026
Uhrzeit
19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Hermannstr. 16, Glashaus, RaumZeit (ehemals Bistro im Glashaus)